Multiple Systeme (MPS / DIS)

Versuch einer Beschreibung



Dieser Text stammt von der Homepage der Phoenxitruppe www.phoenixtruppe.de. Wir finden deren Beschreibung so gut, so treffend, daß wir es nicht nachmachen wollten - es wäre dann nur ein Plagiat geworden.
Liebe Phoenixe, wir danken Euch, daß wir diese Beschreibung hier benutzen dürfen:


Wir denken, am einfachsten lässt sich diese "Persönlichkeitsstörung" die eigentlich gar keine ist, am Beispiel eines Hochhauses beschreiben: auch dort teilen sich mehrere Personen eine gemeinsame Wohnung, andere wohnen allein in einer Wohnung, aber alle im gleichen Haus.

Einige davon kennen sich gegenseitig, andere wiederum kennen niemanden ausser sich selbst. Es gibt Leute, die zur Haustür rausgehen und im Draussen aktiv sind, arbeiten gehen, Freunde besuchen, Essen gehen, .... alles was ein "normaler" Mensch eben so macht, manchmal sind auch gleichzeitig mehrere Personen draussen, die gemeinsam irgendwelche Dinge machen, einem Hobby nachgehn oder ähnlich.

Es gibt aber auch Leute, denen es nicht gut geht, die im Innen bleiben, die "Wohnung" nicht verlassen, weil sie Angst haben, oder depressiv sind, oder einfach für ein Leben im Draussen nicht geeignet, aus welchen Gründen auch immer.

Jede dieser Personen hat ihre eigenen Erinnerungen an seine Zeit im Draussen und Innen, ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Erfahrungen, Vorlieben, Abneigungen. Auch einen ganz eigenen Charakter, natürlich. Es gibt Ängstliche und Mutige, es gibt Schüchterne und Draufgänger, Laute und Leise, Ruhige und Hektische, Fröhliche und Traurige...

Es ist eine Welt im kleinen, bunt, vielfältig und farbenfroh und nicht frei von Konflikten.

Im Draussen äussert sich so etwas dann als "immer der Situation entsprechend reagieren" (in den Augen der Draussen-Leute), auch als "launisch" sein, als "Lügen erzählen", als "unpünktlich sein" oder "unkonzentriert", auch als "vergesslich", gleichzeitig jedoch auch als "schnelle Auffassungsgabe", sehr "Lernfähig", "hochintelligent"....

Wir sind eben alles gleichzeitig. Wir mussten all das gleichzeitig sein, um überhaupt überleben zu können. Keiner von uns ist ohne Notwendigkeit entstanden, jeder von uns hat eine für das Überleben der Gesamtheit wichtige Aufgabe übernommen und diese zu unser aller Wohl eingesetzt.

zurück zu Idas Seiten